Aktuelles


"Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch."

Jahreslosung 2017 - Hesekiel 36, 26 


Hinweis: Die Jahresübersicht wichtiger Termine und Veranstaltungen finden Sie links unter der angehängten Rubrik "Termine"http://www.ev-pfarrei-nieder-wiesen.de/termine/


Eine Betrachtung zur Jahreslosung 2017 von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung finden Sie hier:
http://www.ev-pfarrei-nieder-wiesen.de/betrachtung_zur_jahreslosung/

 



 

Ökumenische Bibelwoche

Die diesjährige ökumenische Bibelwoche der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen fand von Montag, 20. März bis Donnerstag, 23. März 2017 statt. An jeweils vier Abenden standen dabei ausgewählte Abschnitte aus dem Matthäusevangelium im Mittelpunkt. Jeder Abend war in sich abgeschlossen, so dass Interessierte jederzeit neu hinzukommen konnten. Beginn war jeweils um 20 Uhr. Die Termine waren: Montag, 20. März im Ev. Gemeindehaus Erbes-Büdesheim, Hauptstr. 10 (hinter der Ev. Kirche), mit Pfarrer Dr. Michael Finzer (Wallertheim); Dienstag, 21. März im Ev. Gemeindehaus Nack, Hauptstr. 79, mit Gemeindereferentin Julia Göttelmann (Kath. Pfarrgruppe Alzey-Land St. Hildegard, Erbes-Büdesheim); Mittwoch, 22. März im Ev. Gemeindehaus Bechenheim, Mühlweg 9, mit Pfr. Sebastian Goldner (Erbes-Büdesheim). Dieser Abend musste aufgrund einer Erkrnakung von Pfarrer Goldner leider kurzfristig abgesagt werden; Donnerstag, 23. März im Gemeindesaal am Pfarrhaus Nieder-Wiesen, Kriegsfelder Str. 10, mit Pfarrer Tobias Kraft (Nieder-Wiesen).
 

 

Weltgebetstag in Nack

Das Vorbereitungsteam der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lud herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 03.03.2017 um 18 Uhr in der Ev. Kirche in Nack. Die Liturgie kam in diesem Jahr aus den Philippinen und stand unter dem Thema: "Was ist denn fair?". Dazu war jeder herzlich willkommen. Zum Abschluss erwartete die Gäste leckeres philippinisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken.

Bericht mit Fotos folgt!

 

 

Weihnachten 2016 in unserer Pfarrei

„Himmel an Erde“ lautete der Titel des großen Krippenspiel-Musicals, das am Hl. Abend in der frisch renovierten Kirche in Nack zur Aufführung kam. Neben der „Holy-Night-Band“ unter der Leitung von Volker und Constanze Funk waren 35 Kinder der Pfarrei unter Leitung von Susanne Kraft beteiligt.

Im Himmel herrschte ein unglaubliches Durcheinander. Die Engel bereiteten sich auf ein großes Ereignis vor. Sie übten neue Lieder und Gesänge ein. Vor 2000 Jahren war das geschehen und von dem Ereignis erzählen die Menschen auch heute noch immer und immer wieder. Die Geschichte begann in Nazareth. Dort in einem kleinen Haus lebte Maria. Und eines Tages kam nun der Engel Gabriel…. Diese Geschichte, die in der Bibel am Beginn des Lukasevangeliums steht, stellten die Kinder szenisch und mittels eindrucksvollen Gesangs dar. Gott schickt seinen Sohn, Gott wird Mensch, er wird als kleines Kind geboren, in Bethlehem, in einem Stell, wo die Geschichte nun spielt. „Unser Lied geht um die Welt, deshalb gebt die Hoffnung nicht auf, trotz aller Leiden und aller Schmerzen und bewahrt euch den Friedenstraum ganz fest in euren Herzen“, brachten die Kinder singend die Weihnachtsbotschaft zum Ausdruck, begleitet von den Instrumenten der Holy-Night-Band und den beiden Solistinnen Catharina Beck und Viola Wagner. Allen Besucher der Christvesper klangen diese Melodien noch lange in ihren Ohren und Herzen nach.
Pfarrer Tobias Kraft bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten für diese tolle Darstellung des Weihnachtsgeschehens. Zudem dankte er den Eheleuten Margarete und Ludwig Fresenius für die große finanzielle Unterstützung zur Anschaffung von weiteren Kostümen und Notenmaterialien und nicht zuletzt bei der Familie Karlheinz Wildner für die Spende des prächtigen Weihnachtsbaumes.

Fotos: Harald Beck u. a.

Die "Holy-Night-Band" 2016 waren:

Catharina Beck (Sologesang), Constanze Funk (Querflöte), Volker Funk (E-Piano / Leitung), Roland Grein (Klarinette), Bergit Kalusche (Klarinette), Renate Landfried (Gitarre), Lutz Quester (Querflöte), Monika Quester (Gitarre), Alfons Wagner (Saxophon), Lukas Wagner (Saxophon), Viola Wagner (Querflöte / Sologesang)

 

4. Advent: Familiengottesdienst und Adventsfenstereröffnung in Nieder-Wiesen

Der 4. Advent (18.12.2017) war dieses Jahr zeitlich fast eine Woche vom Hl. Abend entfernt. So konnten Groß und Klein, Alt und Jung ganz entspannt zu einem adventlichen Familiengottesdienst mit Kindergottesdienst-Jahresabschluss in der Nieder-Wiesener Kirche zusammenkommen.

"Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet, die vierte Kerze brennt" sangen die Besucher zum Auftakt. Pfarrer Tobias Kraft begrüßte neben den Kindergottesdienst-Kindern und ihren Eltern ebenso herzlich die Kindergottesdienst-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter aus Nieder-Wiesen, Bechenheim und Nack: „Es ist toll, dass wir in allen drei Gemeinden unserer Pfarrei gottesdienstliche oder gottesdienstähnliche Veranstaltungen für unsere Kinder anbieten können – dank der ehrenamtlichen Mitarbeitenden! So findet in Nieder-Wiesen sonntags um 11 Uhr der „klassische“ Kindergottesdienst statt, in Nack alle 14 Tag die „Purzelkirche“ für die Kleineren und in Bechennheim ca. fünfmal im Jahr der beliebte Kindernachmittag.“ Nicht nur Pfarrer Kraft bedankte sich bei den anwesenden Mitarbeitenden Susanne Kraft, Angela Wagner, Lukas Wagner, Viola Wagner, Stefanie Wilke und Ulla Welter mit einem Präsent, sondern auch die anwesenden Gemeindeglieder quittierten das hohe Engagement mit einem kräftigen Applaus.

Aber auch die Kindergottesdienst-Kinder gingen nicht leer aus: Nachdem Pfarrer Kraft mittels einer Diageschichte alle Anwesenden auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt hatte, erhielten sie ein kleines weihnachtliches Geschenk aus Sperrholz zum Basteln, wie immer originell und liebevoll verpackt von Ulla Welter.

Kirchenvorsteher Fritz Stock oblag es mit allen, den Adventskanon „Sehr die gute Zeit ist nah“ (EG 18) zu singen. Dazu bildete sich ein kleiner Spontanchor mit Männerstimmen, der das „Halleluja“ als Begleitstimme zum Gesang der Gemeinde übernahm. So entstand ein harmonischer Wohlklang mit dem man in die Vorweihnachtswoche hineinging.

Am Nachmittag folgte dann die Advents-Fenstereröffnung am Gemeindesaal in Nieder-Wiesen.

Kindergottesdienst-Mitarbeiterin Ulla Welter hatte unter Mithilfe von Laura Peil eine Szene aus der Weihnachtsgeschichte mittels Egli-Figuren dargestellt. Schön illuminiert – vor allem mit dem kleinen Herrnhuter Stern über dem Geschehen - leuchtete es bis zum ersten Sonntag nach Epiphanias jeden Abend ab 17 Uhr. Alle Gemeindeglieder waren zur Eröffnung eingeladen. Dazu gab es adventliches Gebäck, heißen Orangensaft und für die Erwachsenen Glühwein. Informationsmaterial der Aktion "Brot für die Welt" und der Verkauf von Losungsbüchlein sowie Tischkalender vervollständigten die Eröffnungsfeier.

Fotos: Kirchenvorsteher Harald Beck

 

Adventlicher Kindernachmittag

Mit adventlichen Liedern stimmten sich die teilnehmenden Kinder des Kindernachmittags am 16. Dezember 2016 im Ev. Gemeindehaus Bechenheim auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Das Bechenheimer Kindergottesdienst-Team mit Angela, Lukas und Viola Wagner hatte wieder schöne Ideen zur inhaltlichen Gestaltung mitgebracht. So stand neben dem Singen unter Gitarrenbegleitung von Viola auch wieder ein kreatives Projekt auf dem Programm: Wunderbar weiße Weihnachtssterne hielten am Ende alle Kinder mit großer Freude in ihren Händen. In der Tat ein weihnachtliches Accessoire mit Ausstrahlung!

Fotos: Lukas Wagner 

 

Konzertrückschau:
Advents-und Weihnachtskonzert der "Wiesbach-Voices"
Benefizkonzert "Ein Chor - ein Kind"

Sonntag, 04. Dezember 2016 (2. Advent), 18 Uhr
Ev. Kirche Nieder-Wiesen

Weihnachtsglocken und Luthers „4 Allein“
von Fritz Stock

Anheimelnd leuchteten in der abgedunkelten Nieder-Wieser Kirche die Kerzen, denn wieder war es soweit: Die „Wiesbach-Voices“ sangen vor vollbesetzten Bänken ihr siebtes Benefizkonzert für Kinder in den ärmsten Ländern der Welt.  Die  festlich geschmückte Kirche bildete einen wunderschönen Rahmen für besinnliche a-cappella vorgetragene Advents- und Weihnachtslieder wie „Zu Bethlehem geboren“ und „Wie soll ich dich empfangen“. Große Begeisterung lösten die „Weihnachtsglocken“ aus: das eigentlich aus der Ukraine stammende „Carol of the bells“: Unablässig wechselnd schwangen die vier Stimmen im Klang von Glocken. Zwischen den Liedblöcken erklangen bei Kerzenlicht Orgelstücke, gespielt von Luisa Becker. Die Lichtanlage wurde von Marco Breitwieser zur Verfügung gestellt.

Das Konzert mit weihnachtlichen Liedern aus fünf Jahrhunderten näherte sich im zweiten Teil der Gegenwart, bis hin zum Motto-Lied „Ein Chor – ein Kind“ und dem vierstimmigen Mundart-Stück „Noch in hunnert Johr“. Aber wer uns kennt, weiß, dass alljährlich eine neue Eigenkomposition aufgeführt wird: Dieses Mal - im Vorgriff auf das Reformationsjubiläum 2017 – hieß es „Die 4 Allein“, eine Umsetzung von Luthers reformatorischen Grundsätzen in das Leben der heutigen Zeit, bei der im hymnischen Schlussrefrain der Chor geteilt wird und das Publikum einstimmt: „Allein aus Glauben, allein aus Gnade, alleine aus der Schrift, allein aus Christus wirst du selig“. Das Konzert endete mit einer modernen Gospel-Version von „Stille Nacht“. Auch bei diesem Lied wurden die „Wiesbach-Voices“ von Ramona Haselsteiner einfühlsam und schwungvoll zugleich am Klavier begleitet. Aber nach Hause gehen durften die Sängerinnen und Sänger erst nach drei Zugaben, die mit stehendem Applaus eingefordert wurden.

Auch dieses Mal übertraf der Spendenerlös des Konzertes mit 1800 € das Vorjahresergebnis. Unterstützt wurde der Chor auch von Lotto Rheinland-Pfalz, der Sparkasse Worms-Alzey-Ried und der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Wiesen. Der Betrag wird, wie in den Jahren davor, an die Kindernothilfe weitergeleitet und bedeutet, dass fünf Kinder ein Jahr lang versorgt sind.

Die "Wiesbach-Voices" 2016 waren:
Sopran: Janine Keth, Erika Lanzrath, Ulla Welter
Alt: Daniela Bösel, Christina Stock, Sigrid Weil

Tenor: Marion Maertin, Hans Marzian, Marion Pfleger (Saxophon), Max-Kurt Spengler
Bass: Theo Kallenbach, Erwin Koch, Rainer Stock

E-Piano: Ramona Haselsteiner
Orgel: Luisa Becker
Leitung: Fritz Stock

 

25 Jahre Waldweihnacht im Vorholz

25 Jahre Waldweihnacht! „Das war schon ein besonderes Gefühl dabei gewesen zu sein“, resümierte eine Teilnehmerin, die sogar extra aus Armsheim gekommen war. Trocken-kaltes Winterwetter und freudig-gespannte Stimmung herrschte am 1. Dezember 2016 bei den knapp 50 Teilnehmenden an den Abmarschpunkten. In Bechenheim traf man sich am Ev. Gemeindehaus unter der Leitung von Pfarrer Tobias Kraft, den etwas mühsameren Weg bergauf hatten die Nieder-Wiesener vor sich, die unter der Leitung von Gemeindemitglied Rolf Herbig von der Kirche in Nieder-Wiesen aus aufbrachen. Ein Hindernis, das in den bisherigen 24 Jahren nicht auftrat, war eine Teilsperrung des Hauptwaldweges von Bechenheim aus. Ausgerechnet an diesem Tag begann das Forstamt Rheinhessen mit dem Holzeinschlag. Ein kleiner Umweg ließ die Wanderer dennoch am Treffpunkt „Großer Stern“ ankommen, von wo man mit der Nieder-Wiesener Gruppe das letzte Wegstück gemeinsam zurücklegte. Schon von weitem erkannte man das flackernde Hirtenfeuer, welches „Oberhirte“ Karl Sasser zuvor unter Mithilfe von Altbürgermeister Hans-Wilhelm Kern auf der Lichtung vor der Vorholzhütte entzündet hatte.
Auch die Kerzenandacht fand unter dem geheimnisvoll-leuchtenden Schein des Hirtenfeuers statt. Pfarrer Kraft knüpfte an die Worte des Liedes „Tragt in die Welt nun ein Licht“ an: „Seit 25 Jahren tragen wir zur Waldweihnacht ein Licht in die Dunkelheit. Das ist mehr als nur Folklore! Es ist ein Symbol, das an das Kommen Jesu Christi erinnert, dem Licht der Welt.“
In der frisch renovierten Hütte am wärmenden Feuer des neuen Kaminofens fanden alle Platz. Der Glühwein war schon heiß und die Plätzchenteller mit allerlei adventlichem Gebäck gefüllt und auch die Damen des Gitarrenensembles „Cantilena“ hatten ihre Gitarren gestimmt. In gemütlicher Runde erklangen Advents- und Weihnachtlieder bei denen alle Teilnehmenden munter mitsangen. Pfarrer Kraft bedankte sich bei Förster Gunnar Wolf, der mit seiner Frau der Veranstaltung beiwohnte, für die jährliche Zurverfügungstellung der Waldhütte. Bei Altbürgermeister Hans-Wilhelm Kern bedankte sich Kraft für 25 Jahre kongeniale Zusammenarbeit. „Wir beide feiern erst im nächsten Jahr das Silberne Jubiläum, weil wir beide je einmal in dieser Zeit aussetzen mussten.“ Gemeindemitglied Wilhelm Adam war ebenfalls 24mal Teilnehmer der Waldweihnacht – auch er wird im Jahre 2017 sein Jubiläum mitfeiern. Auch alle ehemaligen und aktuellen Mitglieder des Waldweihnachtsteam schloss Pfarrer Kraft in seinen Dank ein, gedachte dabei im Besonderen an den im Sommer 2016 verstorbenen und im vergangenen Jahr noch aktiven „Oberhirten“ Fritz Großöhme. Ein weiterer Dank galt nicht zuletzt dem Gitarrenensemble „Cantilena“ für die Hüttenmusik. Allen Teilnehmenden überreichte der Pfarrer zur Erinnerung an diesen Jubiläumsabend einen Bildkalender. „Bitte markiert Euch gleich den Termin der nächsten Waldweihnacht am 07. Dezember 2017“, forderte er augenzwinkernd die Beschenkten auf. Bei guten Gesprächen ging die Zeit (zu) schnell herum, so dass nach einem Abschlusslied die gemeinsamen Heimwege durch den Winterwald angetreten wurden, währenddessen das fleißige Waldweihnachtsteam die Hütte wieder aufräumte. Ein harmonischer Abend im Advent ging damit zu Ende, an den man – nicht nur mittels des Kalenders – gerne zurückdenkt.

Das Waldweihnachtsteam 2016 waren:
Melanie Eisen, Rolf Herbig, Hans-Wilhelm Kern, Tobias Kraft, Adolf u. Helga Müller,
Karl Sasser.

Fotos: Horst Zorn u. a.

 

 

Martinszug in Bechenheim
von Jürgen Michel

Am Samstag, dem 12. November 2016, veranstaltete die Ev. Kirchengemeinde Bechenheim ab 17 Uhr das traditionelle St. Martins Fest mit den Kindern unserer Gemeinde. Bei Anbruch der Dunkelheit versammelten sich die Kinder mit ihren Laternen zusammen mit Geschwistern und Eltern vor dem Ev. Gemeindehaus, um der Eröffnungsansprache von Pfarrer Tobias Kraft zu lauschen.
Zum Auftakt spielte unser Bläser-Ensemble, welches sich wie jedes Jahr in den Dienst der Veranstaltung stellte.
Den Umzug führte St-Martin hoch zu Ross persönlich an. Bei mehreren Stopps, den der Zug machte, erzählte Pfarrer Kraft den Kindern einen Teil der Martins Geschichte, was anschließend noch mit einem Lied abgeschlossen wurde.
Der Umzug endete auch in diesem Jahr am Bürgerhaus.
Hier hatte der SPD-Ortsverein schon ein kleines Martinsfeuer entfacht und sich mit warmen Essen und warmen Getränken für Groß und Klein gerüstet. 

Wenn sie Bilder der Veranstaltung sehen wollen benutzen sie bitte diesen Link: https://photos.google.com/share/AF1QipN7surcdF-NFR3sfJqL3u-bGPfQpe6SOi_IAqauITmVt5R7y1enUqY_9kWU2OU_BQ?key=bzNEZ1pTam1rLTNobk5pMTVxRlZTVm43Q0Y4XzFR

Nicht zu vergessen, dass selbstverständlich auch in Nieder-Wiesen das große Martinsfest stattfand:
Die Ev. Kirchengemeinde, die Freiwillige Feuerwehr, der Kindergarten und der Kinder- und Kulturverein luden herzlich dazu ein am Sonntag, 06. November 2016. Um 17.30 Uhr startete der Laternenumzug bei einbrechender Dunkelheit auf dem Kirchplatz (Anwesen Unger), angeführt von St. Martin hoch zu Ross. Der Weg durch die illuminierten Dorfstraßen führte am Kindergarten und der Ev. Kirche vorbei zum Gemeindezentrum am Marktplatz. Unterwegs erinnerte Pfr. Tobias Kraft an verschiedenen Haltepunkten mit Erzählungen, Liedern, Gedichten und Gebeten an das Leben und Wirken des Hl. Martin. Die Kindergartenkinder bereicherten mit einem eigens vorbereiteten Liedbeitrag den Ablauf. Der Zugweg wurde durch die Feuerwehr abgesichert. Im Hof des kommunalen Gemeindezentrums erwartete der Kinder- und Kulturverein alle Kinder mit einer leckeren Martinsbrezel. Für die Teilnehmer werden Glühwein, Punsch und Würstchen bereitgehalten. Mit dem Abbrennen des lodernden Martinsfeuers endete die Veranstaltung.


Kinderchor "Pusteblume" rührte die Herzen der Zuhörer

Das hatte es in der 165jährigen Vereinsgeschichte des MGV Bechenheim bisher noch nicht gegeben: Bei der Jubiläumsveranstaltung am 28. Oktober 2016 im überfüllten Bechenheimer Bürgerhaus traten die Sänger der Chorgemeinschaft Bechenheim/Nieder-Wiesen unter Leitung von Manfred Bürger zusammen mit den Kindern des Kinderchores "Pusteblume" der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen unter Leitung von Susanne Kraft auf. Aus dem Musical "Tabaluga" sangen sie gemeinsam "Ich wollte nie erwachsen sein". "Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind gebleiben..." erschallte es von der Bühne her und weckte tief unter die Haut gehende Emotionen bei den Zuhörenden. Das Lied, das mit seiner gefühlvollen Melodie die Besucher des Bürgerhauses zum Träumen einlud, wurde von Volker Funk einfühlsam am Klavier begleitet. Der starke Applaus zeigte die große Begeisterung für diesen fulminanten Auftritt aller Singenden. Auch ein weiterer Liedbeitrag der Kinder "Freunde, gute Freunde..." wusste zu gefallen.

Bitte lesen Sie auch den Artikel aus der Allgemeinen Zeitung Alzey:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/bechenheim/atemlos-in-bechenheim_17434365.htm

Fotos: Silke Sasser



Holzwurmbekämpfung beendet

Die Bekämpfungsmaßnahme gegen den Holzwurm in der Nieder-Wiesener Kirche ist am Freitag, 14.10.2016 zu Ende gegangen. Fünf Tage konnte die Kirche nicht betreten werden, da der Einsatz eines spezielle Gases das Inventar des Raumes, vor allem die wertvolle Stumm-Orgel, von aktivem Holzwurmbefall befreien sollte. "Die Maßnahme ist erfolgreich verlaufen, das Gas wurde abgesaugt, es besteht keinerlei Gefahr mehr, die Kirche zu betreten", erklärte Projektleiter Herr Lewandowski von der Fachfirma Desinsekta aus Frankfurt. "Die Messergebnisse zeigen, dass es keinerlei Rückstände gibt." So konnten die Sitzbankauflagen sowie andere Gegenstände, die zuvor ausgeräumt wurden, wieder an Ort und Stelle verbracht werden. Auch die Stumm-Orgel wird am Sonntag nicht stumm beliben!

Siehe auch Artikel aus der "Allgemeinen Zeitung Alzey" vom 15.10.2016:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nieder-wiesen/nieder-wiesen-in-der-evangelischen-kirche-wird-der-holzwurm-mit-nervengift-bekaempft_17397675.htm

 


Erntedankfeste in unserer Pfarrei
Isolde Steitz (Nack) und Gabi Bechtluft (Bechenheim) 25 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand

Am Sonntag, 02. Oktober 2016 waren alle Gemeindeglieder nach dem Erntedankfestgottesdienst in Nieder-Wiesen zu einem Teller Kürbissuppe eingeladen. Kirchenvorsteherin Ulla Welter hatte im Rahmen des Kindergottesdienstes schon im Frühjahr im Kirchgarten mit den Kindern Kürbispflänzchen ausgesetzt, dir zuvor im Kindergottesdienstraum aus Kürbissamen vorgezogen wurden. Das Jahr über betreute sie das Gedeihen der Pflanzen, so dass nun eine reiche Ernte eingeholt werden konnte. „Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott“, erinnerte Pfarrer Tobias Kraft die Gemeinde an diese alte Erntedankweisheit. So bereitete Ulla Welter mit den Kindern tags zuvor eine schmackhafte Kürbissuppe vor, die nun in Zusammenarbeit mit Kirchenvorsteher Stefan Steuerwald nach dem Gottesdienst auf dem Kirchenvorplatz angeboten wurde. Für die pikante Würze sorgten Kürbiskerne bzw. Kürbiskernöl, ein leckerer Erntedankgenuss!
Nachmittags feierte die Gemeinde in Nack ihren Erntedankgottesdienst, verbunden mit der Taufe von Leon Wernersbach.
 Im Mittelpunkt der Ansprache von Pfarrer Kraft stand die Vater-unser-Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“. „Wir leben in einem Land und in einer Zeit, die geprägt ist von einer Überfülle an Lebensmitteln. Keiner braucht Hunger zu leiden – im Gegenteil: bis zu 90 kg Lebensmittel werden pro Jahr pro Person weggeworfen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir versündigen uns damit vor Gott, dem Schöpfer. Als vor 200 Jahren Rheinhessen gegründet wurde, herrschte im Jahr 1816 eine bittere Hungersnot in unserer Region. Viele unserer Vorfahren wanderten aus - nach Amerika, Brasilien und andere Länder. „Wirtschaftsflüchtlinge“ nennt man so etwas heute“, akzentuierte Kraft nachdenklich im Blick auf die aktuelle Debatte hinsichtlich der sog. Flüchtlingskrise. Anschließend waren die Gemeindeglieder zum gemeinsamen Kaffeetrinken in das von den Damen des Kirchenvorstands festlich geschmückte Gemeindehaus eingeladen. Die Kuchen waren nicht nur eine Augenweide, sondern auch geschmacklich eine Leckerei!
Passend zum 200. Geburtstag Rheinhessens hatte Pfarrer Kraft ein Ratespiel mitgebracht: „Wer weiß wo und was?“ Die Teilnehmer mussten besondere Orte oder markante Baudenkmäler der Region erraten. Zu gewinnen gab es einen Kalender, so dass sich alle sehr anstrengten. Am Ende hatte Frau Ulrike Nierstheimer die Nase vorn.
Eine Woche später feierte die Gemeinde Bechenheim den Erntedank. Üppig ausgefallen waren wieder die Naturalspenden, die Kirchenvorsteherin Gabi Bechtluft mit ihrem Team und den Kindern im Ort eingesammelt hatte. Ein großer Teil wurde wie in den vergangenen Jahren zum Kochen einer Gemüsesuppe verwendet, die am Samstag-Vormittag unter eifriger Mithilfe der Kinder bereitet wurde. Auch das syrische Flüchtlingsehepaar Amina und Hussam, das seit einigen Wochen im Ev. Gemeindehaus lebt, brachte sich tatkräftig mit ein. Der andere Teil der Lebensmittelspenden kam der „Alzeyer Tafel“ zugute. Auch hier kritisierte Pfarrer Kraft in seiner Ansprache den leichtfertigen Umgang mit Nahrungsmitteln: „Wir brauchen eine neue ethische Verantwortung gegenüber den Lebensmitteln.“ Gottesdienstteilnehmer Karl Mottausch fasste seine Gedanken zusammen mit den Worten: „Die Flüchtlinge, die aus der Not und dem Krieg in Syrien zu uns kommen, haben einen anderen Zugang zu Nahrungsmitteln! Die lassen nichts umkommen, davon können wir wieder lernen!“
Im Gemeindehaus traf man sich anschließend zum Gemüsesuppe-Essen, das allen hervorragend mundete. Auf dem Programm stand auch das Pflanzen von drei neuen „Taufbäumen“ im Garten des Gemeindehauses – die Täuflinge des vergangenen „Erntejahres“ waren mit ihren Angehörigen gekommen, um der Aktion beizuwohnen. Der Nachmittag klang dann bei Kaffee und Kuchen aus, wobei auch hier das Rheinhessenrätsel zur heiteren Unterhaltung beitrug.

Die Erntedankfeste in Nack und Bechenheim zeichneten sich zudem mit je einem weiteren Höhepunkt aus: In Nack konnte Pfarrer Kraft Frau Isolde Steitz für ihre 25jährige Mitgliedschaft im Kirchenvorstand ehren und in Bechenheim ebenfalls Frau Gabi Bechtluft für 25 Jahre Kirchenvorstandstätigkeit gratulieren. Kraft würdigte die Jubilarinnen mit dem „Silbernen Facettenkreuz“, dem Logo der Ev. Kirche in Hessen und Nassau als Anstecknadel und einer Urkunde des Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung. In seiner Laudatio ließ Kraft die wichtigsten Stationen und Beschlüsse der Kirchenvorstandsarbeit unter Mitwirkung von Isolde Steitz bzw. Gabi Bechtluft Revue passieren. "Es war für mich interessant, in den Protokollbüchern nachzulesen, was alles in diesen 25 Jahren auf den Weg gebracht wurde“, betonte Kraft und zählte zahlreiche Projekte auf, die Isolde Steitz mit beschlossen und umgesetzt hat, dabei hob er vor allem ihr Engagement in Sachen Kollektenkassenbetreuung bis zum heutigen Tag hervor. „Es ist toll, dass Sie Ihre Talente über so viele Jahre in den Dienst der Menschen und Dinge stellen, für die uns diese Gelder anvertraut werden!“ freute sich der Pfarrer. Zudem war sie lange Zeit stellvertretende Vorsitzende und zeichnungsberechtigtes Mitglied. Das alles zusätzlich zu Ihrer Tätigkeit als Organistin der Gemeinde, die sie seit 30 Jahren ausübt. „Sie sind eine Säule der Gemeinde“, brachte es Pfarrer Kraft auf den Punkt.
Auch Gabi Bechtluft wirkt seit 25 Jahren im Kirchenvorstand Bechenheim mit. „Gleich zu Beginn bist  Du zur Protokollführerin ernannt worden, das bist Du heute noch“, erzählte Pfarrer Kraft schmunzelnd vor der Gemeinde. Ihr weiteres vielfältiges Engagement  würdigte er streiflichtartig. „Viele Ideen hast Du eingebracht und unser Gemeindeleben mit Deinem Engagement bereichert, nicht zuletzt in der Kinder- und Jugendarbeit, wie z. B. die Erntedankaktion, das Martinsbrezelbacken, die Konfirmandenfahrten ins Altersheim Tabea der Diakonie in Alzey oder das Konfirmationskerzenbasteln mit den Konfirmanden“, lobte Kraft. Auch weitreichende Entscheidungen für die Gemeinde wie z.B. der Ankauf des Gemeindehauses, sowie die Kirchenrenovierung und die Errichtung eines Dachreiters für die Kirche fielen in Gabi Bechtlufts  bisherige Amtszeit. Beide Damen erhielten als Dank der Gemeinde je ein Blumengebinde sowie einen Bildband zum aktuell anstehenden Reformationsjubiläum.
       


Apfelsaftaktion auf der gemeindeeigenen Streuobstwiese

Im Rahmen der Erntedankfestzeit fand Anfang Oktober, am 4. 10 2016, die diesjährige Apfelsaftaktion auf der Streuobstwiese statt. Neben den Konfirmanden fanden sich zahlreiche fleißige Helferinnen und Helfer ein, um Äpfel zu „raffen“, damit diese dann in Säcken verpackt zur Mosterei Bannmühle gefahren werden konnten. Nicht nur die Konfis hatten ihren Spaß, auch die Kleinsten waren begeistert dabei und so mancher Apfel wanderte nicht in die Säcke, sondern in die Mägen der Genießenden. Besonders engagiert waren auch das syrische Flüchtlingspaar, das wenige Wochen zuvor im Ev. Gemeindehaus ein neues Zuhause gefunden hatte. Hussam begleitete Pfarrer Kraft bei der Fahr in die Mosterei und half auch die mitgebrachten Apfelsaftkästen im Gemeindehaus zu verstauen. Nun ist der Ökosaft wieder käuflich zu erwerben!

 

Panem -Vinum - Musicam

Gelungener Konzertabend in der renovierten Nacker Kirche mit dem Duo "Zehn Saiten"

Zu einem Serenaden-Konzert mit seltener Instumentalbesetzung konnte Pfarrer Tobias Kraft am 1. September 2016 eine große Besucherschar in der renovierten Kirche in Nack willkommen heißen. Zu Gast waren das Künstlerehepaar Michèle Müller, Violine, und Jürgen Nuffer, Gitarre. Mit einem Repertoire von „Telemann bis Tango“ begeisterten sie ihre Zuhörer. Doch der Konzertabend war nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern fand nach der Musik seinen Abschluss bei einem guten Nacker Tropfen mit "Wingertsknorze" und guten Gesprächen.

Näheres lesen Sie bitte in einem Bericht in der Allgemeinen Zeitung Alzey unter

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nack/eine-symbiose-auf-mehreren-ebenen_17261441.htm


Ökumenischer Gottesdienst zum Schulanfang

Das neue Schuljahr begann am 30. August 2016 in Erbes-Büdesheim mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche. Gemeindereferentin Julia Göttelmann und Pfarrer Tobias Kraft hießen alle Schulanfänger mit ihren Familien herzlich willkommen.
„Für euch beginnt das erste Schuljahr. Ihr kommt neu in die Schule. Ihr seid bestimmt ganz aufgeregt. Und haltet eure süßen Schultüten ganz fest in der Hand. Ich freue mich, dass eure Eltern da sind, eure Verwandten und Freunde und eure Patinnen und Paten“, begrüßte Frau Göttelmann die Anwesenden. Zudem waren auch die Kinder der Klassen 2 – 4 mit ihren Lehrern und Lehrerinnen gekommen.

„Lasst uns miteinander singen, spielen, loben den Herrn“ stimmte Pfarrer Kraft auf dem Keyboard zum Eingang an. Vielen war dieses Lied bereits geläufig, so dass es auch spontan im Kanon gesungen wurde.

Im Zentrum des Gottesdienstes standen Mose und das Volk Israel. Lange waren sie durch die Wüste gezogen, begegneten auf ihrem Weg mancher Herausforderung. Doch immer war Gott da. Oft auf ganz wunderbare Weise wie am Felsen in Kadesch, aus dem Wasser sprudelte, als Mose mit seinem Stab dagegen schlug.
In einem kleinen Anspiel verdeutlichten einige Kinder als „Volk Israel“ unter der Leitung von Frau Göttelmann diese Szene. Die Flucht aus Ägypten führte sie durch die trockene und heiße Wüste. Irgendwann konnten sie nicht mehr weiter. Der Durst war zu groß. Schon seit Tagen kein Wasser weit und breit, nur Wüste, Hitze und Trockenheit. Die Israeliten schimpften mit Mose: „Wir haben Durst!“ Mose hatte ihnen gesagt, dass Gott auf der Flucht immer bei ihnen sein und sie beschützen würde. Nun aber schimpften die Israeliten mit Mose. Mose fand das nicht gut, denn er konnte nichts dafür. Mose wandte sich an Gott. Mose war jemand der direkt mit Gott sprechen konnte. Gott sagte zu Mose, er solle zu einem Felsen gehen, und mit seinem Stab gegen diesen Felsen schlagen. Dann würde Wasser aus diesem Felsen fließen. Mose ging mit ein paar Israeliten zu dem Felsen, der mittels Tüchern vor dem Altar der Kirche aufgebaut war. Er schlug mit seinem Stab gegen diesen Felsen und tatsächlich: Es kam an dieser Stelle Wasser aus dem Stein gelaufen. Mit einem blauen Tuch stellten dir Kinder das sprudelnde Wasser dar. Das war für die durstigen Israeliten eine riesengroße Überraschung und eine große Freude. Endlich hatten sie etwas zu trinken und konnten ihren Durst stillen. Jetzt waren sie stolz auf Mose. Nur er konnte so etwas tun mit Gottes Hilfe. Das Volk Israel spürte: Das stimmt: Gott ist immer bei uns: bei euch, bei dir und bei mir. Er beschützt mich, wo immer ich bin und was ich auch tue. Mose hatte recht behalten: Gott ist bei uns. Gott sorgt für uns. Die Israeliten kamen zu dem Felsen gelaufen und tranken. Sie tranken so viel, bis ihr Durst gestillt war. Nun waren sie zufrieden.

Nach dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ erschien Pfarrer Kraft mit einem Wassereimer. „Ihr fragt euch vielleicht, warum ich einen Eimer mit Wasser mitgebracht habe und seid überrascht. Aber auch nur, weil ihr selbst das Wasser und andere Getränke aus einer Flasche nehmt. Ja, und das Wasser kommt normalerweise aus dem Wasserhahn, das wisst ihr. Aber das ist nicht überall so. Es gibt viele Länder auf unserer Erde, da gibt es nur ganz wenig Wasser zum Trinken. Ganz wenig Wasser zum Waschen und überhaupt kein Wasser zum Spielen und Planschen. Das Wasser muss vom Brunnen geholt und eingeteilt werden.“

Im Gespräch erzählten die Kinder von ihren Trinkgewohnheiten. „Trinken ist wichtig, auch in den Schulpausen sollte man immer etwas trinken“, betonte der Pfarrer.

„Ihr, liebe Kinder, ihr seid auch zufrieden, wenn ihr euren Durst stillen könnt – gerade an solchen warmen oder gar heißen Sommertagen wie heute. Durst habt ihr auch während des Unterrichts in der Schule, dann gibt es Trinkpausen. Eure Lehrerinnen und Lehrer sorgen so für euch. Eure Eltern sorgen ebenfalls für euch. Aber auch Gott sorgt für euch. Gott ist immer bei euch. Die Lehrer und eure Eltern passen auf euch auf, aber auch Gott passt auf euch auf. Auch wenn ihr Gott nicht sehen könnt, so sieht er euch. Gott ist um euch, wenn ihr jetzt in das neue Schuljahr geht, Gott ist da, wenn euch Neues und Unbekanntes begegnet. Gott weiß Bescheid, wenn es euch gut geht. Und Gott weiß Bescheid, wenn ihr vielleicht einmal etwas nicht versteht und traurig seid. Gott passt auf alle Menschen auf, und so passt Gott auch auf die Kinder auf, überall, wo Kinder sind: zuhause und in der Schule.“

Die Erwachsenen erinnerte Pfarrer Kraft an das Wort aus Psalm 23 „Du schenkest mir voll ein.“ Oder an die Zusage Jesu: „Wer durstig ist komme zu mir und empfange lebendiges Wasser umsonst.“

Die Schulanfänger empfingen sodann vor dem Altar an dem „Wasserfelsen“ den Segen Gottes, den Frau Göttelmann und Pfarrer Kraft ihnen zusprach. Anschließend erhielt jedes Kind zur Erinnerung einen Trinkbecher mit der Aufschrift „Gott hat alle Kinder lieb“.
Mit dem Fürbittengebet, dem Vater Unser und dem Lied „Komm, Herr, segne uns“ endete der Gottesdienst. Die Kollekte wurde gesammelt zu Gunsten eines Projekts des Gustav-Adolf-Werkes für den Bau eines Brunnens im Kinderheim „Casa Hogar“ in Valencia in Venezuela, das dringend einen eigenen Brunnen braucht, damit die Versorgung der Kinder mit Wasser gesichert werden kann. So rundete sich der Gottesdienst mit einer diakonischer Hilfsmaßnahme.

Fotos: Ingo Schütte

 

Sommerlicher Familiengottesdienst am Tag des EM-Endspiels in Nieder-Wiesen

Am Sonntag, dem 10. Juli 2017 endete die Fußball-Europameisterschaft. Auch wenn es die deutsche Mannschaft nicht geschafft hatte, das Endspiel zu erreichen, griff Pfarrer Tobias Kraft doch dieses Ereignis als Thema im Gottesdienst auf: "Respekt - im Sport wie im Leben".

Viele Beteiligte getalteten diesen bunten Gottesdienst mit: Die Kinder, die vor drei Jahren getauft wurden und von den Kirchenvorständen eine Tauferinnerungsbibel überreicht bekamen, die Kinder des Kinderchores "Pusteblume" unter Leitung von Susanne Kraft und Lisa Werth sowie das Gitarrenensemble "Cantilana". Zudem wurde die Taufe der kleinen Zoe Zillmann gefeiert, bei der die Kinderchorkinder das Tauflied sangen: "Jedes Leben fängt klein an".

In seiner Anprache betonte Pfarrer Kraft, dass es eine Menge Gemeinsamkeiten zwischen einer Fußballmannschaft und der christlichen Gemeinde gibt: "Fußball ist ein Gemeinschaftserlebnis der starken Gefühle. Fußball bedeutet auch Solidarität zeigen, Vorbild sein, Fairness üben, Respekt zollen. Das sind christliche Werte, die auch in einer christlichen Gemeinde gelten. Zur christlichen Gemeinde gehört man durch die Taufe. D. h., man darf und soll sich mit seinen Talenten einbringen und "mitspielen". Jesus ist dabei wie ein Trainer, der uns zeigt, wie unser Leben gelingen kann. Wie im Fußball gilt es auch im Leben: Nur nicht die Hoffnung aufgeben! Gott gibt uns die Energie, dass wir nicht schlappmachen, er gibt uns Mut und Hoffnung, damit wir durchhalten. Das geht im Team besser, als wenn jemand auf sich allein gestellt ist. Wir haben einen guten "Teamgeist", nämlich den Hl. Geist, der uns stärkt. Aber auch regelmäßiges Trainig ist wichtig - das gilt ebenso für den Glauben: In der Bibel lesen oder in der Mannschaftsversammlung, gleichsam im Gottesdienst zu hören, was es für unseren Alltag bedeutet, christliche Werte einzuüben und Gottes Gebote im Leben umzusetzen. Auch die Kinderbibel soll dabei helfen!"
"Lasst uns miteinander singen, loben preisen den Herrn" sangen sodann alle miteinander unter der schmissigen Begleitung der Gitarren.
Die Mitwirkenden beim Fürbittengebet brachten noch einmal zum Ausdruck, das wir als Christen auf der ganzen Welt wie eine große Fußballmannschaft mit dem guten Geist der Liebe Gottes das Spiel des Lebens friedlich, fair und gerecht gestalten mögen, damit alle daran Freude haben.

Zur Einstimmung auf die sommerliche Freude in den bevorstehenden Ferientagen brachten die Kinder des Kinderchores mit dem Lied "Like ice in the sunshine" die Gottesdienstbesucher zum Mitklatschen und das Gitarrenensemble "Cantilena" mit dem musikalischen Nachspiel "Viva la vida - Es lebe das Leben" die Kirche zum wallen. "
"Gott ist belebend" stand auf der Karte, die jeder am Ausgang in die Ferien mitnehmen konnte, versehen mit einer Tüte Brausepulver...

 

Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Nacker Kirche am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, dem 16. Mai 2016 war es nach mehreren terminlichen Verschiebungen soweit: Die Nacker Kirche konnte nach fast einjähriger Renovierungszeit offiziell wiederindienst gestellt werden. Neben zahlreich erschienen Gemeindegliedern konnte Pfarrer Tobias Kraft eine Reihe von Ehrengästen willkommen heißen: Vom Dekanatssynodalvorstand waren Frau Präses Heide Frisch sowie Dekanin Susanne Schmuck-Schätzel gekommen, seitens der Kath. Kirchengemeinde die Pfarrgemeinderatsmitglieder Frau Booß, Frau Rehn und Herr Marouelli. Anwesend war ebenso der bauleitende Architekt, Herr Karl-Heinz Brück mit Gattin. Zudem verlas Pfarrer Kraft Grüße von der regionalen Baubetreuuerin der Ev. Kirche, Frau Larissa Milz, sowie als Vertreter der Handwerker Grüße des Restaurators Karl-Günter Rohr. Der Gesangverein 1845 Nack unter der Leitung von Volker Funk bereicherte den Gottesdienst mit zwei feierlichen Liedbeiträgen ("Herr, deine Güte" sowie "Heilig, heilig, heilig" im Rahmen der Abendmahlslitugie). Das Lesen des Tagespsalms 118 erfolgte im Wechsel von Frau Präses Frisch, Dekanin Schmuck-Schätzel und Pfarrer Kraft mit der Gemeinde. In seiner Festpredigt griff Kraft Worte aus dem Psalm auf:„Dies ist der Tag, den der Herr gemacht, lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein“, in der Tat: Wir haben allen Grund uns zu freuen, fröhlich und dankbar zu sein über unsere von Grund auf sanierte Kirche." Im Blick auf Pfingsten fragte er: "Vielleicht spüren wir dem Geist nach, der die Christen damals begeisterte. Vielleicht können wir ebenso empfinden, was unsere Vorfahren vor 113 Jahren hier in Nack inspirierte, diese Kirche zu erbauen? Wir erkennen dankbar, wie manches Mal Gottes Himmel in diesem Gotteshaus Wirklichkeit wurde im gemeinsamen Feiern, im gemeinsamen Glauben, im freudigen Erzählen und Nachdenken über Gottes Wort, im Beten und Singen. Pfingsten – das Fest des gemeinsamen Glaubens. Und diese Kirche – das Haus des gemeinsamen Glaubens. „Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid“, fährt der Beter des Psalmes fort. Und unsere Vorfahren haben diese Segenszusage sogar im Eingangsbereich unserer Kirche in den wunderbar wiederhergestellten Terrazzoboden eingefasst: „Unsern Eingang segne Gott!“ Dies ist eine Zusage, aber auch gleichzeitig eine Bitte. In jedem Gottesdienst, den wir hier feiern bitten wir ja am Ende neu um den Segen Gottes, der uns zugesagt ist, dessen wir aber immer wieder neu vergewissern dürfen und sollen um ihn mitzunehmen in unseren Alltag."
Nach der Feier des Hl. Abendmahls endete der Gottesdienst mit dem Segen durch die Dekanin.

Ein Orgel-Feuerwerk mit 4 Händen und 4 Füßen - Festliches Konzert zur Wiedereinweihung der Ev. Kirche in Nack mit Übertragung der Orgel-Spielanlage auf eine Leinwand.

“Bekannte Melodien – ein Orgel-Feuerwerk mit 4 Händen und 4 Füßen”. Unter diesem Motto fand am Pfingstmontag, dem 16. Mai 2016 ein festliches Konzert zur Wiedereinweihung der Kirche in Nack statt. An diesem Abend ist die 1904 erbaute Bechstein-Orgel erstmals in einem vierhändigen Konzert mit gleichzeitiger Übertragung der Orgel-Spielanlage auf eine große Leinwand zu sehen und zu hören gewesen, so dass die Konzertbesucher von allen Plätzen der Kirche den Organisten Iris und Carsten Lenz live beim Spielen auf die Finger und die Füße schauen können. Neben den musikalischen Darbietungen sorgten zusätzlich noch die humorvolle Moderation und die überraschende Gabe von zu den Musikstücken passenden Bonbons für Begeisterung bei den Besuchern.

Auf dem Programm standen bekannte Melodien und Kompositionen von Händel: Halleluja, Bach: Air, Mozart: Türkischer Marsch, Strauss: Donau-Walzer, Schumann: “Wilder Reiter” und “Fröhlicher Landmann”, Joplin: Ragtime “The Entertainer”, Pédalier: “Bruder-Jakob-Miniaturen” für Orgelpedal mit 4 Füßen, Lenz: Variationen über “Freude, schöner Götterfunken”.

Begeisterung herrschte aber auch bei dem Orgel-Duo selbst: “Die romantische Orgel von Bechstein ist ein wahres Kleinod in der rheinhessischen Orgellandschaft. Von diesem Orgelbauer sind nur wenige Instrumente erhalten. Wir haben uns sehr gefreut, diese vollständig original erhaltene Orgel den Konzertbesuchern mit bekannten Melodien zu präsentieren.”
Am Ende gab es „Standing-Ovations“ und ohne zwei Zugaben konnten die beiden Virtuosen das tolle Konzert nicht beschließen.
Nach dem Konzert gab es bei einem guten Nacker Tropfen Gelegenheit mit den Musikern ins Gespräch zu kommen und sich über die wunderbar renovierte Kirche auszutauschen.

Bitte lesen Sie auch den Artikel aus der "Allgemeinen Zeitung Alzey" vom 18.05.2016:
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nack/nack-zur-neueinweihung-der-evangelischen-kirche-gibt-es-akustisches-visuelles-und-bonbons_16907971.htm
 

 

Innensanierung der Nacker Kirche beendet

Nach fast einjähriger Renovierungszeit konnten die umfangreichen Arbeiten nun abgeschlossen werden. Lesen Sie dazu bitte folgenden Artikel aus der "Allgemeinen Zeitung Alzey vom 10. Mai 2016:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nack/innensanierung-der-evangelischen-kirche-in-nack-beendet_16884724.htm

 


Der Himmel steht offen – Familiengottesdienst an Christi Himmelfahrt open air auf der Streuobstwiese Nieder-Wiesen

Damit hatte eigentlich niemand gerechnet: Nach etlichen kalten und nassen Tagen besserte sich das Wetter, so dass auch in diesem Jahr am 5. Mai 2016 der Himmelfahrtsgottesdienst auf der Streuobstwiese gefeiert werden konnte – trotz des sehr frühen Termins von Himmelfahrt schon Anfang Mai. So versammelten sich ca. 70 Teilnehmende bei strahlendem Frühlingswetter auf dem oberen Teil der Wiese, wo schon alle Vorbereitungen getroffen waren. „Der Himmel steht offen! Dabei ist weniger der Wolkenhimmel gemeint, sondern Gottes Himmel“, erklärte Pfarrer Tobias Kraft. „Nicht wo der Himmel ist, ist Gott, sondern wo Gott ist, da ist der Himmel! Deshalb können wir sagen: Gott ist da, wo Menschen leben, wo sie hoffen, wo sie lieben.“ Mit dem Lied „Du bist da, wo Menschen Leben“ (EG 623) wurde diese Aussage aufgegriffen. Nach der Intonation von Organistin Luisa Becker am Keyboard dirigierte Kirchenvorsteher Fritz Stock das Lied als Kanon. In seiner Ansprache erzählte Pfarrer Kraft die Geschichte von den Himmelsschlüsseln. Daran erinnern die Schlüsselblumen, die an diesem Tag noch üppig im Pfarrgarten blühten. In einem Blumentopf hatte Kraft zur Anschauung einige auf dem provisorischen Altar platziert. In der Geschichte suchte ein König, der alles besaß, die Schlüssel zu den Toren des Himmels. Der Engel Gabriel sprach zu ihm: Es müssen drei Himmelsschlüssel sein, die dir die Toren des Himmels aufschließen. Und alle drei sind nur dann richtige Himmelsschlüssel, wenn sie zu deinen Füßen und für dich aufgeblüht sind. Der König begab sich auf die Suche. Dann, als er jeweils den Menschen, den Tieren und den Pflanzen etwas Gutes tat, blühte zu seinen Füßen ein Himmelschlüssel auf. Und er sah daraufhin die Tore des Himmels weit, weit geöffnet – Der Himmel ist mitten unter uns, das musste der König erst lernen und begreifen. Gottes Macht will in uns wirken und mächtig sein. Und so kann sich auch bei uns der Himmel öffnen. Darauf wollen die Himmelsschlüsselblumen und die Geschichte hinweisen: Gottes Himmel umhüllt auch uns, wenn wir uns auf ihn einlassen und uns seinem Geiste öffnen.
„Der Himmel geht über allen auf“ (EG 594) sang die Gemeinde, wiederum im Kanon. Nach dem Fürbittengebet endete der liturgische Teil mit dem Lied „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt und beschreibe den Himmel, der uns blüht…“ (EG 589)
Mitglieder der AG „Bewahrung der Schöpfung“ hatten Quarkbrotschnitten mit Apfelsaft vorbereitet, die nach dem Gottesdienst beim gemütlichen Zusammensein verkostet werden konnten. Das Mittagessen folgte dann auf dem Marktplatz in Nieder-Wiesen beim örtlichen Gesangverein.
Fotos: Kirchenvorsteher Harald Beck

 

Konfirmation 2016

Am Sonntag, dem 1. Mai 2016 feierte der Konfirmandenjahrgang 2015/16 sein Fest der Konfirmation. Drei Konfirmanden aus Nack und drei Konfirmanden aus Nieder-Wiesen ließen sich zusammen in der Nieder-Wiesener Kirche einsegnen. Der feierliche Gottesdienst begann mit dem Einzug der Konfirmanden und der beiden Kirchenvorstände aus Nack und Nieder-Wiesen in die schön geschmückte voll besetzte Kirche. Mit einem ausdrucksvollen Instrumentalstück auf der Querflöte begleitete Organistin Diane Booß dabei die Beteiligten und überraschte mit dieser Einstimmung die Gemeinde.
Pfarrer Tobias Kraft hatte als Geschenk für jeden Konfirmanden einen 100 Mio. Jahre alten versteinerten Ammoniten mitgebracht. In seiner Ansprache stellte er das Alter der Konfirmanden (ca. 14 Jahre alt) neben das Alter der Ammoniten. Zur Veranschaulichung hatte er ein 8 Meter langen roten Faden im Mittelgang ausgelegt. "Am Beginn des Fadens nahe der Kirchentür lebte der Ammonit und ein tausendstel Millimeter vor Ende des Fadens vorne an der Konfirmandenbank fand die Geburt von Euch Jugendlichen statt", eklärte der Pfarrer. "Unser Leben – nur ein Wimpernschlag in der Weltgeschichte, aber dennoch unendlich wertgeschätzt von Gott. So wie die Ammoniten alle ein anderes Farbmuster haben, so sind auch wir einzigartig und wunderbar von Gott geschaffen. Jeder von uns ist ein Abbild von Gottes Liebe. Und jedem ist diese Liebe in der Taufe persönlich zugesagt und wird heute in der Konfirmation bestätigt. Und Gottes Zusagen können uns auf dem ganzen Lebensweg begleiten: Er schenkt uns Worte der Liebe und der Hoffnung, z. B. durch den Konfirmationsspruch. Seine Zusage gilt sogar über den tausendstel Millimeter meines Lebens hinweg – sie vergeht nicht."
Unter Begleitung der Gitarrengruppe „Cantilena“ (Susanne Kraft, Renate Landfried, Monika Quester, Sigrid Weil), die mit zwei Gastmusikern (Matthias Kallenbach, Bassgitarre und Benedikt Kraft, Cajon) auftrat, besang die Gemeinde diese Zusage mit dem Lied „Laudato si“ (EG 515): „Sei gepriesen, du hast die Welt geschaffen; sei gepriesen für Jahre und Gezeiten; sei gepriesen, denn du, Herr, schufst den Menschen; sei gepriesen, er ist dein Bild der Liebe; sei gepriesen, du öffnest uns die Zukunft!“
Nach der feierlichen Einsegnung feierte die Gemeinde das Hl. Abendmahl und bat im letzten Lied unter stilvoller Orgelbegleitung „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unsern Wegen“ (EG 171).


Gruppenfotos: (c) Foto-Express Armin Kleinichen, Kirchheimbolanden
Fotos Bildergalerie: Kirchenvorsteher Harald Beck

 

Kindernachmittag zum Muttertag

Am Nachmittag des Freitags, 29. April 2016 war es wieder soweit: Das Bechenheimer Kindergottesdienst-Team mit Angela, Lukas und Viola Wagner erwartete die Kinder im Ev. Gemeindehaus zu einem Kindernachmittag. Durch den bevorstehenden Muttertag bot es sich an, mit den Kindern darauf ausgerichtet ein schönes eigenangefertigtes Präsent für die Mütter zu gestalten. So entstanden wunderschöne Muttertagsherzen ganz anderer Art als sonst (siehe Bilder). Neben dem Basteln wurde aber auch wieder gemeinsam gesungen und eine spannende Geschichte erzählt. Ein gelungener Nachmittag! Der Termin für den nächsten Kindernachmittag wird rechtzeitig bekanntgegeben. 
Fotos: Lukas Wagner


Gelungener Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden

Im zentralen Gottesdienst am 17. April 2016 in der noch nicht ganz fertig renovierten Kirche in Nack stellten sich die Konfirmanden den Kirchenvorständen und den Gemeinden vor. Alle waren angetan von den Darbietungen der Jugendlichen. So konnte Kirchenvorsteherin Melissa Lahm im Namen aller Kirchenvorstandsmitglieder schlussendlich bekräftigen, dass diese "Prüfung" bestanden war. (Siehe Bildergalerie)

Fotos: Matthias Fleck

 

Kindergottesdienst - Grabpflege

Unter Leitung von Kindergottesdienst-Mitarbeiterin und Kirchenvorsteherin Ulla Welter pflegten drei Kinder des Kindergottesdienstes am 10. April 2016 wieder das "Patengrab" auf dem Friedhof in Nieder-Wiesen. Neben dem Entfernen abgeblühter Gewächse und Unkräutern bepflanzten die Mädchen die Erde mit neuen Frühlingsblumen. Auch die Grab-Accessoires wurden gesäubert und gereinigt. So sieht das Grab wieder ansehnlich aus und verkündet mit seinem Blumenschmuck österliche Hoffnung.

Kindergottesdienst-Mitarbeiterin Ulla Welter mit Thea, Thea und Raffaela beim Bepflanzen des "Patengrabes"

 

Ostern in unserer Pfarrei

Die Feiertage rund um das Osterfest 2016 begannen am Gründonnerstag mit einer Tischabendmahlsfeier im Ev. Gemeindehaus Bechenheim. Die zahlreichen Besucher gedachten des letzten Abendmahls Jesu. Pfarrer Tobias Kraft deutete die Tischgemeinschaft Jesu mit der Tatsache, dass wir alle zu Gott kommen dürfen. „Am Tisch Jesu kann ich erfahren, was das bedeutet „Vergebung der Sünden“: Ich bin willkommen! Wir dürfen nicht nur hören, sondern auch spüren und schmecken: Wir sind von Gott geliebt, gemeint, gesucht.“ „Jesus Brot, Jesus Wein, vor unserem Tod Leben wird sein“ (EG 581) sangen die Teilnehmer unter Klavierbegleitung von Organistin Diane Booß im Kanon, bevor jeder seinem Nachbarn mit einem Stück Mazzenbrot und einem Schluck Wein zusprach: „Für dich gegeben, für dich vergossen!“ Nach der liturgischen Feier setzte sich die Tischgemeinschaft bei einem gemeinsamen Abendessen fort.

Der Karfreitag hatte seine Besonderheit darin, dass der Gottesdienst in Nack nach fast einem Jahr Renovierungspause wieder in der Kirche gefeiert werden konnte. Wie in Nieder-Wiesen gedachten die zahlreichen Besucher des Kreuzestodes Jesu. „Das alte, von Schuld belastete Leben hängt uns nicht mehr länger nach, es ist vergangen, gleichsam mit Jesu Tod am Kreuz mitgestorben. Hier kommt neues, befreites Leben zur Welt“, deutete Pfarrer Kraft das Geschehen auf Golgatha. „…ja, du machst einst alles neu“, sangen die Gottesdienstbesucher aus dem Lied EG 93 unter der Begleitung von Organistin Isolde Steitz an der frisch renovierten Bechstein-Orgel in Nack, bevor das Hl. Abendmahl sich anschloss.

Im Blick auf das Osterfest hatten die Konfirmanden für die Kirchen unserer Pfarrei unter Leitung von Kirchenvorsteherin Gabi Bechtluft (Bechenheim) neue Osterkerzen gestaltet, die während der Festgottesdienste nun neu entzündet wurden. Die Ostermorgenfeier in Nieder-Wiesen ging einher mit einem ausdrucksstarken Morgenrot. So war der Kirchenvorplatz nicht nur durch den Schein des Osterfeuers erhellt, sondern auch durch das Licht dieses Naturschauspiels der aufgehenden Sonne. ("Der Sonnenschein jetzt kommt herein, Halleluja, Halleluja, und gibt der Welt ein´neuen Schein. Halleluja, Halleluja." EG 110, 5) Die brennenden Osterkerzen der Teilnehmenden erleuchteten schließlich auch das noch dunkle Kircheninnere. „Christ ist erstanden von der Marter alle“ intonierte Organistin Luisa Becker an der Stumm-Orgel und einhergehend mit dem Gesang der Gemeinde läuteten die Glocken das Osterfest ein. „An Ostern geht es um Alles oder Nichts“, pointierte Pfarrer Kraft in seiner Predigt. „Die Auferstehung Jesu und die Auferweckung der Toten gehören untrennbar zusammen! Das eine ist ohne das andere nicht denkbar.“
Am Ostermontag feierte die Pfarrei einen Familiengottesdienst in Nieder-Wiesen unter dem Thema „Das Leben wird neu“. „Gott hat neues Leben geschenkt. Keine Trauer, keine Dunkelheit dauert ewig, nicht einmal der Tod dauert ewig“, verdeutlichte Pfarrer Kraft den Grund, warum wir Ostern feiern mit Hilfe eines kleinen Osterbaumes, den jeder Teilnehmer erhielt. Mit dem schmissigen Osterlied des Liedermachers Clemens Bittlinger „Damit ihr Hoffnung habt“ (https://www.youtube.com/watch?v=TgVmXg-zAw0&index=30&list=PLWGqQk08irqGiDqYvBjbekI98dj3AkPPg ) endete dieser Gottesdienst für Jung und Alt.

Fotos Nieder-Wiesen: Carsten Beck
Fotos Bechenheim: Marc-Leon Mayer

 

Goldene Konfirmation am Palmsonntag

Anlässlich der Feier der Goldenen Konfirmation trafen sich neun Konfirmandinnen und Konfirmanden  des Jahrgangs 1966 aus Nieder-Wiesen und Bechenheim am Palmsonntag, 20. März 2016 in Nieder-Wiesen.
Der feierliche Einzug der Jubilare zum Festgottesdienst geschah unter festlichen Orgelklängen, die Organistin Diane Booß der historischen Stumm-Orgel mittels eines modernen Stückes entlockte und zum Eingangslied EG 166 („Tut mir auf die schöne Pforte“) überleitete. „Halte mir dein Wort stets für…“ baten die Gottesdienstbesucher mit Worten dieses Liedes. In moderner Aufmachung präsentierte sich auch die Jubiläumsurkunde mit dem ICHTYS (Christus-Fisch)- Symbol, die den Goldenen Konfirmanden zur Erinnerung an diesen besonderen Tag ausgehändigt wurde. Die Ansprache von Pfarrer Tobias Kraft stand unter einem Vers aus dem Lukas-Evangelium (11, 28): „Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.“ „Was ist im Rückblick auf die 50 Jahre bewahrt geblieben hinsichtlich des Hörens auf Gottes Wort?“, fragte der Pfarrer. Er konstatierte, dass wohl bei jedem die Erfahrung besteht, dass in bestimmten Lebenssituationen ein Bibelwort „aufblitzt“, das tröstet, Kraft gibt, weiterhilft; möglicherweise spielt hierbei der Konfirmationsspruch eine besondere Rolle. „Gottes Wort klärt die eigenen Gedanken, macht das Herz rein und stärkt die Seele und Sinne“, betonte Pfarrer Kraft und bestärkte während der Abendmahlsfeier den Konfirmationssegen für die Jubilare.
Nach dem Festgottesdienst gedachten die Goldenen Konfirmanden ihrer beiden schon verstorbenen Kameraden mit einem kleinen Gedenkakt auf dem Bechenheimer Friedhof. Anschließend stand im Gasthaus „Zur Alten Post“ in Nieder-Wiesen das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm. In gemütlicher Runde saß man zusammen und plauderte von alten Zeiten. Mit einem Kaffeetrinken mit leckeren, selbst gebackenen Torten klang dieser freudige Festtag aus.

Fotos: Ernst-Walter Görisch

 

Kinderchor-Konzert

Unter dem Motto "Zeig, was du kannst, sing mit!" ging am Samstag, dem 12. März 2016 das Kinderchor-Konzert der Verbandsgemeinde Alzey-Land in Albig über die Bühne. Daran nahm auch der Kinderchor "Pusteblume" unserer Pfarrei teil und erhielt großen Applaus für eine Tanzdarbietung und für das eigens gedichtete Lied "Wir lieben unser Rheinhessen" - eine Hommage an das 200jährige Jubiläum der Region. Bitte lesen Sie dazu den Artikel der "Allgemeinen Zeitung Alzey" vom 15.03. 2016:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/albig/neuauflage-des-kinderchor-konzerts-des-alzeyer-lands-in-albig_16727594.htm



Konfirmandenfahrt nach Frankfurt

Dieses Jahr führte die Konfirmandenfahrt am 8. März 2016 wieder nach Frankfurt. Nach der Ankunft vor Ort ging der Weg zunächst in das Bibelhaus-Erlebnismuseum, wo die Gruppe in die Welt des Alten und Neuen Testaments mittels einer Führung eintauchte. Nach der Mittagspause stand der Besuch der alten Nicolaikirche in Frankfurts Zentrum auf dem Römerberg auf dem Programm. Pfarrerin Andrea Braunberger-Myers ermöglichte nach der Besichtugung der Kirche den Aufstieg auf die Dachgalerie. Ein fantastischer Rundblick über die Dächer Frankurts und die Silouette der Bankentürme faszinierte die Jugendlichen. Vor der Heimfahrt stand der Besuch bei der Bahnhofsmission im sozialen Brennpunkt des Frankfurter Hauptbahnhofes an. Der Leiter der Einrichtung dieser Einrichtung der Diakonie, Carsten Baumann, berichtete der Gruppe über die Hilfsangebote für alle Menschen in Notsituationen, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung stehen. So erlebten die Konfirmanden während ihres Aufenthalts die Anfragen verschiedener Menschen, u. a. auch von Flüchtlingen oder Menschen, die ihre Reisedokumente verloren hatten. Beeindruckt von des Erlebnissen des Tages kehrten die Teilnehmer am Abend wieder zurück nach Nack und Nieder-Wiesen.

Die Konfirmanden auf der Dachgalerie der Alten Nicolaikirche vor dem Frankfurter Römer (Rathaus)

 

Begegnungsabend mit den syrischen Flüchtlingen in Nieder-Wiesen

Es war eine Begegnung der besonderen Art. Die in Nieder-Wiesen wohnhaften syrischen Flüchtlinge und Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Wiesen, sowie weitere Bürgerinnen und Bürger, darunter erfreulich viele Jugendliche, trafen sich am Abend des 5. März 2016 im Bürgerhaus in Nieder-Wiesen zum einem gemeinsamen Begegnungsabend. Schon beim Betreten des Hauses ließ einem der Duft von leckeren Bratkartoffeln das Wasser im Munde zusammenlaufen. Uwe Müller und seine Frau Karin bereiteten ein deutsches Essen vor, Matthias Kallenbach sorgte für die Getränke. In seiner Eigenschaft als Koch stellte Uwe Müller die Speisen auf einem kleinen Büffet bereit, die Tische waren schon zuvor eingedeckt worden. Nach Begrüßung der Umstehenden wurde zunächst einmal gemeinsam das Essen genossen. Anschließend ergaben sich Gespräche und Austausch – mal auf Deutsch (die ersten Worte sind bereits erlernt), mal auf Englisch. Traf man sprachlich auf Vokabelprobleme halfen die Translator der Smartphones weiter. Für Uwe Müller und seinem Team diente der Abend dazu, sich besser kennenzulernen: „Auch wenn wir manchmal sprachlich an Grenzen stoßen, ist es wichtig, dass wir uns mit dem Herzen verstehen“, betonte der Initiator des Treffens. Bei einem der turnusmäßigen Treffen der Flüchtlingshelfergruppe wurde die Idee dieses Abends von ihm eingebracht. „Die Flüchtlinge sollen sich doch hier in Nieder-Wiesen willkommen fühlen“, begründete Matthias Kallenbach sein Engagement, „das sind doch alles nette Kerle!“ Auch manche schicksalhaften Verläufe der Flucht nach Deutschland kamen zur Sprache und bewegten die Gemüter. „Ich finde es gut, mit den Flüchtlingen zu sprechen und nicht nur über sie aus dem Fernsehen zu hören“, ließ Janik Kern wissen. Im Verlauf des Abends veranstalteten die Jugendlichen ein gemeinsames Tischtennisturnier, welches auch auf sportlicher Ebene weitere Begegnung förderte. „Das gemeinsame Erleben dieses Abends war für alle eine durchweg positive Erfahrung“, brachte es (auf Englisch formuliert) Safir aus Syrien auf den Punkt.

 

 

Rückblick auf den Weltgebetstag 2016

Mitreißende Musik, kraftvolle Gebete, berührende Fürbitten,  spannende Informationen über den Alltag in Kuba, kreative Altargestaltung,  bunte Festdeko, begeisterte Besucherinnen und Besucher und natürlich ein engagiertes Vorbereitungsteam:
All das war der Weltgebetstag 2016 aus Kuba zum Thema „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“!
Rund um den Erdball feierten Menschen am 4. März 2016 Gottesdienste zur Weltgebetstagsliturgie von Christinnen aus Kuba, so auch in unserer Pfarrei in der Kirche in Nieder-Wiesen.
Von der „schönsten Insel, die Menschenaugen jemals erblickten“ schwärmte Christoph Kolumbus, als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging. Mit subtropischem Klima, weiten Stränden und ihren Tabak- und Zuckerrohrplantagen ist die Insel ein Natur- und Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwanderungsgeschichte hat eine kulturell und religiös vielfältige Bevölkerung geschaffen. Der Großteil der über 11 Mio. Kubanerinnen und Kubaner ist röm.-katholisch. Eine wichtige Rolle im spirituellen Leben vieler Menschen spielt die afrokubanische Religion Santería. Der sozialistische Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jahren wachsender wirtschaftlicher Ungleichheit.
Im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2016 feierten wir unseren Glauben anhand der Liturgie kubanischer Frauen. Jesus lässt im zentralen Lesungstext (Mk 10,13-16) Kinder zu sich kommen und segnet sie. Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung –  hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren.
Spirituelle Verbundenheit, Engagement für soziale Gerechtigkeit und weltweite Frauensolidarität gehören beim Weltgebetstag zusammen. Ein Zeichen für diese weltweite Solidarität ist auch die Kollekte des Gottesdienstes, mit der Frauen und Mädchen weltweit unterstützt werden.
Im Anschluss gab es für alle Gottesdienstbesucherinnen und –besucher leckeres Fingerfood und Getränke nach kubanischen Rezepten zum Sehen, Riechen, Schmecken.

Dem Weltgebetstagsteam 2016 gehörten an:
Christina Brooß, Constanze Funk, Alice Guth, Susanne Kraft, Melissa Lahm, Lili Niederauer, Helga Müller, Bärbel Ritzheim-Bogdanow, Christina Schmadel, Isolde Steitz, Gaby Werth, Sabine Wilczek-Sander
E-Piano: Volker Funk


Vorösterlicher Kindernachmittag in Bechenheim

Alle Kinder der Pfarrei Nieder-Wiesen mit Bechenheim und Nack waren herzlich eingeladen zu einem Kindernachmittag. Am Freitag, 04.03.2016 erwartete das Bechenheimer Kindergottesdienst-Team die Kinder im Ev. Gemeindehaus Bechenheim. Unter dem Thema "Auf dem Weg nach Ostern" stand neben Liedern und Geschichten auch wieder ein kreatives Projekt auf dem Programm. Unter fachkundiger und liebevoller Anleitung wurde ein kleines schlüpfendes Küken hergestellt; ein ausdruckstarkes österliches Symbol für neues Leben! 
Fotos: Lukas Wagner 


Obstbaumschneidekurs

Am Samstag, 20. Februar 2016 fanden sich trotz anfänglich widriger Witterungsverhältnisse 14 Teilnehmer auf der pfarreieigenen Streuobstwiese am Ortsausgang Nieder-Wiesens Richtung Wendelsheim ein. Nach Begrüßungsworten von Pfarrer Tobias Kraft kam Gärtnermeister Friedhelm Strickler von der Bioland-Gärtnerei Strickler in Alzey ohne Umschweife sofort zur Sache: „Im Inneren der Bäume brauchen wir Luft und Licht!“ Ein Baum, an dem diese Maxime umgesetzt werden konnte, war schnell gefunden. Nach einigen Vorführungen des Experten, begannen die Teilnehmenden ihr Wissen zu praktizieren. Bei einem Gang über die Wiese erfolgte bei den nächsten Bäumen jeweils angepasste praktische Tipps, die den Erfordernissen eines nötigen Schnitts gerecht wurden.
Wie im Flug verging die Zeit und nach zwei Stunden Lehrgang fing es am Ende „pünktlich“ an zu regnen. Mit viel neuem Wissen wurden die Teilnehmenden verabschiedet.

 

Flüchtlinge in unserem Ort Bechenheim

Da auch in absehbarerZeit Flüchtlinge in Bechenheim untergebracht werden sollen, luden die Ev. Kirchengemeinde und die Ortsgemeinde Bechenheim zu einer Veranstaltung ein zum Thema „Flüchtlinge in unserem Ort“ am 27. Januar 2016 im Ev. Gemeindehaus. So konnten Bürgermeister Gerhard Stadlinger und Pfarrer Tobias Kraft 20 interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüßen, zudem vom Diakonischen Werk als Expertin Frau Ute Stein, ebenfalls aus Bechenheim, seit mehreren Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig. Um die Hilfsbereitschaft zu koordinieren und zu organisieren diente dieser Informationsabend. Unter der Leitfrage „Was brauchen die Flüchtlinge und wie können wir konkret helfen?“ erörterten die Teilnehmenden miteinander Unterstützungsmaßnahmen vor Ort, aber auch im Verbund mit den Angeboten der Diakonie in Alzey (Cafe´Asyl / Kleiderkammer / Mehrgenerationenhaus / Alzeyer Tafel). Alle waren sich einig, in Bechenheim eine Willkommens- und Integrationskultur aufzubauen. Zudem erinnerte Pfarrer Kraft  in seinem Eingangsstatement, dass es ein grundlegendes biblisches Gebot und Christenpflicht sei, Fremdlinge freundlich aufzunehmen und zu schützen. „Ihr sollt euch gegen den Fremdling, der sich bei euch aufhält, benehmen, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (3.Mose 19,34). In einem Gleichnis sagt Jesus: „Ich war ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25, 35). Darüber hinaus erinnerte Kraft an die Tatsache, dass das neugeborene Jesuskind schon bald nach seiner Geburt, die wir an Weihnachten feiern, mit Terror, Gewalt und Ungerechtigkeit in dieser Welt konfrontiert war und mit Maria und Josef nach Ägypten fliehen musste, um dem grausamen Diktator Herodes und seinen kindermordenden Soldaten zu entkommen.
Im Laufe des Abends konnten die Teilnehmenden schon konkrete Hilfsmaßnahmen benennen: Aus dem Kreis der Teilnehmenden fanden sich Menschen, die bereit sind, mit ihrer Zeit zu helfen und zwar zur Begleitung bei Einkäufen, Behördengängen und Arztbesuchen. Ebenso die Möglichkeit der Freizeitgestaltung im Sportverein, aber auch die Mitwirkung der Flüchtlinge bei gemeinnütziger Arbeit in der Ortsgemeinde unter der Obhut des Gemeindearbeiters und des Bürgermeisters wurde angesprochen. Zudem können Sachspenden helfen. Der aktuelle Bedarf kann bei der Kleiderkammer der Diakonie in Alzey erfragt werden (Tel. 06731 95 030). 
Wer für sich noch Möglichkeiten sieht, in folgenden Bereichen zu helfen, möge sich bitte im Ev. Pfarramt bei Pfarrer Kraft melden (Tel. 230):

  • Mitfahrgelegenheiten nach Alzey
  • Mitfahrgelegenheiten bei Einkäufen
  • Begleitung bei Behördengängen
  • Begleitung bei Arztbesuchen


 

 

Jubiläums-Gesprächsabend

Im Rahmen des turnusgemäßen montäglichen Gesprächsabends feierte die Ev. Kirchengemeinde Erbes-Büdesheim am Montag, dem 25. Januar 2016 das 40-jährige Bestehen ihres Gesprächsabends. Aus diesem Anlass konnte Pfarrer Tobias Kraft den Begründer, Herrn Pfr. i.R. Karl Müller aus Haiger samt seiner Gattin als Ehrengäste begrüßen. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen vier Jahrzehnte würdigte Pfr. Kraft auch die anwesenden Gründungsmitglieder (Frau Inge Flörcks, Frau Sigrid Knobloch und Frau Veronika Knobloch) für ihre jahrzehntelange treue Teilnahme. Seit dem Jahre 2003 ist der Bibel-Gesprächsabend der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen mit dem Gesprächsabend Erbes-Büdesheim verschmolzen. Deshalb waren auch Gemeindeglieder aus den Ev. Pfarreien Nieder-Wiesen und Offenheim an diesem  besonderen Abend zu Gast. Pfr. Müller legte anschließend den biblischen Text 1. Mose 16 („Hagar und Ismael“) aus und ging dabei auch auf gegenwärtige Fragen aus Kirche und Gesellschaft ein. Nach den Ausführungen Müllers entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und ein intensives Gespräch. Leider verstrich die Zeit viel zu schnell, jedoch Pfr. Müller versprach ein Wiedersehen in absehbarer Zeit. Als Dank für sein Kommen überreichte Pfr. Kraft an die Eheleute Müller eine Flasche Rheinhessen-Wein von Martin Luthers Lieblingsrebe Malvasier, sowie eine Flasche echten Nieder-Wiesener Apfelsaft. Mit einem Segenswort von Pfr. Müller endete der Jubiläumsabend.

 

Gottesdienste zum Jahreswechsel

In den Gottesdiensten am Silvesterabend predigte Pfarrer Tobias Kraft in Nack und in Bechenheim über die Jahreslosung 2016 aus Jesaja 66, 13: "Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."  "Die Sehnsucht nach mütterlichem Trost tragen wir alle in uns, auch wenn wir ihn vielleicht so nicht erleben konnten, wie wir uns das erhofft hätten. Doch Gott ist treu. Treue und Trost gehören bei Gott zusammen, der sagt: „Ich bin da!“ Die Bildgrafik der Künstlerin Stefanie Bahlinger bringt die Aussage der Jahreslosung künstlerisch zum Ausdruck. Das Rot grenzt sich von den Dunkelheiten und trostlosen Situationen im Leben ab. Es erinnert an die Aussage Luthers „Gott ist wie ein glühender Backofern voller Liebe“. Das Gold überbrückt das dunkle Loch des Todes und der Trauer, Zeichen für den umfassenden Trost Gottes, er lässt mich nicht aus dem Auge“, interpretierte Kraft das Bild. „Wir dürfen in das neue Jahr 2016 hineingehen in dem Vertrauen, das aus den Worten Dietrich Bonhoeffers herausklingt: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

In Nack bereicherte die Gesangsformation "Nacktett" (Leitung: Volker Funk) mit drei Darbietungen den Jahresschlussgottesdienst musikalisch, u. a. mit „Der Herr gehe vor dir“ - ein irischer Segen und „Wünsche zum Neuen Jahr“.

Am Neujahrstag predigte im ökumenischen Gottesdienst in Nieder-Wiesen der katholische Pfarrer Matthias Becker über das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“. „Wir wollen einander lieben und vergeben, so wie es Jesus tat“, zitierte er Papst Franziskus. „Damit machen wir als Christen, egal ob katholisch oder evangelisch, deutlich, dass der weihnachtliche Glaube unsere Herzen verwandelt hat“, akzentuierte Becker. Pfarrer Tobias Kraft gestaltete die liturgischen Texte und Lesungen.

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